FAQ

Überblick

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu TrichoScan. Die Themen reichen von allgemeinen Grundlagen über die praktische Anwendung bis hin zum Einsatz in Studien.

Allgemein

Was ist TrichoScan?

TrichoScan ist ein Verfahren zur objektiven Analyse von Haarmerkmalen. Dabei werden hochauflösende Bilder eines kleinen Kopfhautbereichs aufgenommen und softwaregestützt ausgewertet.

Was wird gemessen?

Je nach Programmversion werden unterschiedliche Parameter ermittelt. Dazu gehören unter anderem Haardichte, Haardicke, Helligkeit der Haare oder das Verhältnis von wachsenden und ruhenden Haaren.

Ist TrichoScan schmerzhaft?

Nein. Die Untersuchung ist nicht-invasiv und in der Regel schmerzfrei.

Wie lange dauert eine Messung?

Die eigentliche Aufnahme und Auswertung dauert meist nur wenige Minuten. Hinzu kommt gegebenenfalls etwas Zeit für Vorbereitung und Dokumentation.

Wie aussagekräftig sind die Ergebnisse?

Eine einzelne Messung zeigt zunächst eine Momentaufnahme. Besonders aussagekräftig ist der Vergleich über die Zeit, weil sich Veränderungen dadurch besser erkennen und einordnen lassen.

Kann TrichoScan eine Diagnose stellen?

Nein. TrichoScan dient der standardisierten Analyse und Dokumentation von Haarparametern. Es ersetzt keine ärztliche Untersuchung und ist nicht zur Diagnose oder Therapieentscheidung bestimmt.

Für Anwender und Anbieter

Welche Geräte werden benötigt?

Benötigt wird ein kompatibles Dermatoskopie- oder Kamerasystem sowie die passende TrichoScan-Software bzw. Systemumgebung zur Auswertung.

Wie wichtig ist die Standardisierung?

Sehr wichtig. Nur wenn Aufnahmen möglichst unter gleichen Bedingungen erfolgen, sind Ergebnisse über die Zeit sinnvoll vergleichbar.

Worauf sollte bei der Aufnahme geachtet werden?

Entscheidend sind eine klar definierte Messstelle, scharfe Bilder, geeignete Beleuchtung, reproduzierbare Vergrößerung und eine einheitliche Vorbereitung der Haare.

Was sind typische Fehlerquellen?

  • unterschiedliche Messstellen
  • unscharfe Bilder
  • unzureichende Vorbereitung der Haare
  • veränderte Lichtverhältnisse
  • nicht reproduzierbare Vergrößerung

Warum ist immer dieselbe Messstelle so wichtig?

Schon kleine Abweichungen können die Vergleichbarkeit beeinträchtigen. Für Verlaufsmessungen ist es deshalb entscheidend, denselben Bereich der Kopfhaut möglichst genau wiederzufinden.

Wie erklärt man Ergebnisse verständlich?

Am besten mit einfachen Aussagen und im zeitlichen Vergleich, zum Beispiel: mehr oder weniger Haare, eher dickere oder feinere Haare und sichtbare Veränderungen zwischen mehreren Messzeitpunkten.

Ist für jede Messung eine Haarvorbereitung nötig?

Das hängt von der verwendeten Version und dem System ab. Je nach Workflow kann eine Vorbereitung der Haare erforderlich sein, während bei neueren Lösungen bestimmte Schritte vereinfacht oder entfallen können.

Für Studien und Forschung

Wofür eignet sich TrichoScan in Studien?

TrichoScan eignet sich zur objektiven Erfassung und Dokumentation von Haarparametern, insbesondere zur Beobachtung von Veränderungen im zeitlichen Verlauf.

Welche Version wird für Studien verwendet?

Für Studien ist die Forschungsversion TrichoScan Research vorgesehen.

Kann TrichoScan als Endpoint verwendet werden?

Ja. Je nach Studiendesign können unterschiedliche Haarparameter als Endpoints genutzt werden, zum Beispiel Haardichte, Haardicke oder das Verhältnis von Anagen- zu Telogenhaaren.

Welche Rolle spielt die Reproduzierbarkeit?

Eine zentrale Rolle. Standardisierte Abläufe sind entscheidend, damit Ergebnisse zwischen Zeitpunkten, Untersuchern oder Studienzentren sinnvoll vergleichbar bleiben.

Wie wird die Qualität in Studien gesichert?

  • standardisierte Aufnahmebedingungen
  • klare SOPs
  • Dokumentation der Messparameter
  • geeignete Schulung der beteiligten Anwender

Sind individuelle Parameter möglich?

Je nach Fragestellung können neben Standardkennzahlen auch projektspezifische Parameter relevant sein. Ob und wie diese umgesetzt werden können, hängt vom jeweiligen Studienkontext ab.